Die WSL befasst sich mit der Nutzung und dem Schutz von Landschaften und Lebensräumen und nimmt eine Brückenfunktion zwischen Wissenschaft und Umsetzung wahr. Die WSL setzt sich ein für Landschaften und Wälder mit hoher Lebensqualität sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Naturgefahren in den Schweizer Alpen. Die WSL nimmt in der Forschung einen internationalen Spitzenplatz ein und liefert Grundlagen für eine nachhaltige Umweltpolitik in der Schweiz. Sie entwickelt Lösungsstrategien für gesellschaftlich relevante Probleme – gemeinsam mit ihren Partnern aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Dabei arbeitet sie inter- und transdisziplinär; dieser praxisorientierte Forschungsansatz ist eine besondere Stärke. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) ist Teil der WSL. 2010 beging die WSL ihr 125-Jahr-Jubiläum. Die WSL beschäftigt gut 500 Mitarbeitende in Birmensdorf, Davos, Lausanne, Bellinzona und Sion. Etwa die Hälfte sind wissenschaftliche Mitarbeitende, weitere 75 Personen arbeiten an ihrer Dissertation. Der Rest verteilt sich auf technische und administrative Mitarbeitende, Lernende sowie Praktikantinnen und Praktikanten.

2011 wurde von der UNO zum Internationalen Jahr des Waldes erklärt. In diesem Jahr startet in der Schweiz das Nationale Forschungsprogramm Ressource Holz, in dessen Leitungsgremium die WSL vertreten ist. Neben den anderen langjährig bearbeiteten WSLThemen wie Naturgefahren, Schnee, Landschaft oder Biodiversität gilt im Jahr 2011 daher der Waldforschung ein besonderes Augenmerk. Zudem setzt die WSL mit «75 Jahre SLF» die Jubiläumsaktivitäten fort.